Die bittere Botschaft nach Markus

Denis Dolheimer

Die bittere Botschaft nach Markus

Leseprobe:

Die bittere Botschaft nach Markus - Ein Buch bestehend aus vielen Geschichten

Auszug aus „Der Bann gegen die Waldenser“
Die Kirche gegen die Waldenser
4 Die Waldenser waren neben den Katharern die zweite große häretische Gruppe im Mittelalter. Es gab auch viele Prediger, die gegen die Kirche zogen. 2 Für die Abneigungen gegen die Kirche waren hauptsächlich deren absolute Machtanspruch und das von ihnen nichtgelebte Armutsideal, das im Widerspruch zum Armutsideal in der Bibel stand, verantwortlich. 3 Die Kirche bekämpfte nun solche Häretiker, die ihrer Macht im Wege standen. (Vgl. Tarmann P. R., Der Armutsbegriff der Waldenser, 71 - 78) 4 Quellen über die Waldenser gibt es hauptsächlich nur von kirchlicher Seite, und die meisten äußern sich nicht positiv über diese Gruppe. 5 Sehr stark kritisieren diese, dass die Waldenser sich überhaupt anmaßen als Laien zu predigen, obwohl sie nicht das nötige geistige Rüstzeug dafür haben, und dass sogar Frauen bei den Waldensern predigen durften. (Vgl. Tarmann P. R., Der Armutsbegriff der Waldenser, 79 - 81)
So sagt Alan of Lille: ...

Auszug aus „Psychiatry of Love“
5 Wir gingen in den Park und setzten uns auf eine Bank. Ich nahm ihre Hand und dachte währenddessen nach, wollte ihre Hand schon wieder loslassen, doch sie hielt sie fest. Mit sanfter Gewalt riss ich mich von ihr los.
6 „Habe ich dir schon von meiner Freundin erzählt“, fragte ich sie.
7 „Kann sein, dass du sie am Rande mal erwähnt hast“, sagte sie mit bedrücktem Gesicht. „Nun erzähl schon, ich will alles über sie wissen“, und ihr Gesicht erstrahlte.
8 „Wir waren mehrere Jahre zusammen, doch dann machte sie Schluss, als ich meinen Wahn bekam. Es war wohl unerträglich für sie. 9 Ich dachte, es wäre nur vorübergehend, ich bemühte mich wieder um sie, schrieb ihr Briefe und Sms, doch sie kam nicht zurück, stattdessen erzählte sie mir, sie hätte einen Freund, was ich nicht glaube, weil die Geschichte unglaublich klingt. 10 Seitdem hat sie sich nicht bei mir gemeldet.“
11 „Vermisst du sie?“, fragte sie, während sie nach unten guckte. ...

Auszug aus „Schmerz und Liebe erträgst du nicht.“
3 Seine Mutter saß den ganzen Tag am Fenster und dachte sich „wann kommt er jetzt endlich“. Augustin klingelte an und wollte zu Justus. Seine Mutter sagte zu Augustin, „Justus ist nicht da“. Da machte Justus die Tür auf und sagte, „Mutter, ich bin da!“
2 Seine Mutter guckte entsetzt, „ich habe nur den ganzen Tag geschlafen“, sagte Justus.
Augustin versuchte Justus zu überreden die Computer zu tauschen, weil seiner von Viren überzogen war, Justus dachte nicht daran, stattdessen lieh er Augustin sein Antivirenprogramm. Augustin ging wieder und wollte am nächsten Tag wiederkommen.
3 Am Abend war ein Versicherungsvertreter da, der auch an Samstagen Kunden besuchte, und Justus dachte sich, was für eine teure Versicherung will seine Mutter abschließen. Danach rauchte er sich ein Köpfchen. Er machte in Gedanken eine Reise durch das Mittelalter und malte Figuren in Ritterrüstung. Seine Mutter kam rein und wollte mit ihm über die Schüsse vor deren Tür vor drei Tagen sprechen. ...

Format: 12 x 19 cm
Seitenanzahl: 626
ISBN: 978-3-7103-4848-8
Erscheinungsdatum: 16.11.2020
EUR 42,40 als Buch