Johann Pichler
Johann Pichler wurde 1939 in Bad Traunstein als fünftes Kind einer Bauernfamilie geboren und entwickelte früh eine Verbindung zur Natur. Nach der Volksschule in Traunstein führte ihn sein Weg zur Hauptschule in Ottenschlag, bevor er 1956 als Forstpraktikant im Wittgenstein’schen Forstbetrieb in Hohenberg die Leidenschaft für den Wald vertiefte. Zwei Jahre später begann er die Ausbildung an der Bundesförsterschule in Waidhofen an der Ybbs, die er 1960 abschloss.
1962 folgte die Staatsprüfung im Forstschutz und technischen Hilfsdienst – und mit ihr die Vereidigung zur „Beeideten Wache“ für Forst- und Jagdgesetze. Im selben Jahr wechselte er zum Stift Göttweig, wo er 1966 die Leitung des Reviers Gansbach übernahm und zum Oberförster ernannt wurde.
Besonders faszinierte ihn die Vielfalt der ausländischen Baumarten, die er im Forstgarten heranzog und aufforstete. Nach über vier Jahrzehnten im Dienst der Wälder ging er 2000 in den Ruhestand.
- CO₂ Fluch oder Segen
